
Podcast vom 15.03.2025
Hier finden Sie den Text eines Podcast zum mitlesen.
Willkommen zu unserer heutigen Folge!
„Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast zum Thema Altersvorsorge! Mein Name ist Susanne, und heute sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft – die finanzielle Absicherung im Alter. Viele Menschen verlassen sich auf die gesetzliche Rente, doch reicht diese wirklich aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten? Dazu habe ich einen Experten eingeladen: Michael Wever, ein erfahrener Fachmann im Bereich Altersversorgung. Herzlich willkommen!“
„Vielen Dank für die Einladung! Ich freue mich darauf, mit dir über dieses wichtige Thema zu sprechen.“
„Wir möchten heute der Frage nachgehen, warum eine zusätzliche private Altersvorsorge sinnvoll sein kann. Viele Menschen schieben dieses Thema gerne auf, aber es ist entscheidend, frühzeitig zu handeln.“Beginnen wir mit einem Überblick: Wie ist die Altersversorgung in Deutschland grundsätzlich aufgebaut?“
„In Deutschland gibt es das sogenannte Drei-Säulen-Modell der Altersversorgung.
Die erste Säule ist die gesetzliche Rente, die durch Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert wird.
Die zweite Säule umfasst betriebliche Altersvorsorgemodelle, die von vielen Unternehmen angeboten werden.
Die dritte Säule ist die private Altersvorsorge, also individuelle Spar- und Investitionsmaßnahmen, um die Rentenlücke zu schließen.“
„Das klingt erst einmal nach einem soliden System. Warum reicht die gesetzliche Rente für viele Menschen dennoch nicht aus?“
„Das Hauptproblem ist der demografische Wandel. Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner finanzieren. Dadurch sinkt das Rentenniveau, was bedeutet, dass die gesetzliche Rente allein für viele nicht mehr ausreicht, um ihren bisherigen Lebensstandard zu halten. Aktuelle Prognosen zeigen, dass das Rentenniveau in den kommenden Jahren weiter sinken wird.“ Hierdurch entsteht verstärkt der Eindruck von „Reich“ und „Arm“ im Rentenalter. Dieser kommenden Gefahr kann gezielt entgegenwirken.
„Das klingt besorgniserregend. Welche Möglichkeiten gibt es, um diese Rentenlücke zu schließen?“
„Eine Möglichkeit ist die betriebliche Altersvorsorge, bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam in eine zusätzliche Rentenabsicherung investieren. Noch wichtiger ist jedoch die private Altersvorsorge. Entscheidend ist, frühzeitig anzufangen und regelmäßig zu sparen und dabei alle möglichen gesetzlichen Zulagen für den Arbeitnehmer auszuschöpfen“
„Viele Menschen fragen sich sicherlich: Wann sollte man mit der privaten Altersvorsorge beginnen? Gibt es einen idealen Zeitpunkt?“
„Der beste Zeitpunkt ist immer: so früh wie möglich. Je früher man anfängt, desto mehr kann man durch den Zinseszinseffekt profitieren. Wer erst mit 50 beginnt, hat deutlich weniger Zeit, um Kapital aufzubauen, als jemand, der bereits mit 30 startet. Aber auch für Späteinsteiger gibt es noch sinnvolle Strategien.“
„Das ist ein wichtiger Punkt. Was würdest du jemandem raten, der sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat und nicht weiß, wo er anfangen soll?“
„Zunächst sollte man sich einen Überblick über die eigene finanzielle Situation verschaffen. Wie hoch wird die voraussichtliche gesetzliche Rente sein? Welche zusätzlichen Einkommensquellen gibt es? Dann sollte man sich über private Vorsorgeoptionen informieren und individuell passende Lösungen suchen. Oft lohnt es sich, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.“
„Gibt es Fehler, die häufig gemacht werden, wenn es um private Altersvorsorge geht?“
„Ja, einige der häufigsten Fehler sind: zu spät anfangen, sich zu sehr auf die gesetzliche Rente verlassen oder nur sehr konservativ zu sparen. Viele Menschen unterschätzen auch die Inflation, die langfristig die Kaufkraft der Ersparnisse mindern kann. Deshalb ist es wichtig, das Geld nicht nur zu sparen, sondern auch sinnvoll zu investieren.“
Hierbei ist die Wahl der richtigen Gesellschaft sehr wichtig.
Wie meinst du das Michael, hast du dazu einige Fallbeispiele?
Vorerst einmal ist es wichtig, den mir zur Verfügung stehende Sparbeitrag auf verschiedenen ´Töpfe zu verteilen. Heißt, mit allen staatlichen Förderungen, sowie auch privat vorzusorgen.
Das ist ja wirklich einmal ein wertvoller Tipp, hättest du noch einen Weiteren?
Ein weiterer wichtiger Punkt auf den man achten sollte ist, dass die Versicherung zum Beispiel ein Ablaufmanagement mit in den Vertrag integriert hat. Dies ermöglicht mir dann 5 Jahre vor Ablauf der Versicherung nochmals zu entscheiden, welche Risiken ich bereit bin einzugehen.
Das heißt, mit dieser Möglichkeit habe ich im Vorfeld selber entschieden, das mein angespartes Vermögen Schritt für Schritt in den letzten Jahren risikominimiert angelegt wird.
„Das war ein wirklich aufschlussreiches Gespräch! Die gesetzliche Rente allein wird für viele nicht ausreichen, und es ist entscheidend, sich frühzeitig mit privaten Vorsorgemöglichkeiten zu beschäftigen. Hast du noch eine abschließende Empfehlung für unsere Zuhörer?“
Michael: „Ja, meine wichtigste Empfehlung ist: Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit dem Thema und lassen Sie sich nicht von der Komplexität abschrecken. Es gibt viele Möglichkeiten, für das Alter vorzusorgen – der erste Schritt ist, sich zu informieren und eine Strategie zu entwickeln, die zu den eigenen Lebenszielen passt.“
„Vielen Dank für diese wertvollen Einblicke, Michael! Und natürlich auch danke an unsere Zuhörer.
Wenn ihr Fragen habt oder mehr über das Thema erfahren möchtet, informiert euch weiter und plant eure Altersvorsorge bewusst. Am besten geht ihr auf die Seite www.kosten-versicherung.de Bis zum nächsten Mal!“
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Bitte beachten Sie: Diese Leistungsbeschreibung ist lediglich eine Kurzübersicht. Der rechtsverbindliche Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versicherungsschein und dem Wortlaut der vereinbarten Bedingungen.